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B05 - Cingino: Staumauer mit Steinböcken
Gebiet:
Monte Rosa
Dauer:
2 Tage
Teilnehmer:
max. 8

ZU DEN BERÜHMTEN STEINBÖCKEN IN DER STAUMAUER UND DURCH DIE STOLLEN DER WASSERKRAFTWERKE

 

Bilder von Führungen dieser Tour 

 

Ausgangspunkt: Antronalago

 

Wanderung durch eine berühmte Landschaft künstlicher Seen, sowohl italienisch-mediterran im Tal als auch alpin auf der Höhe - sehr abwechslungsreich! Und es geht sogar durch einen kilometerlangen Stollen der Wasserkraftwerke...

 

Am Talschluss des Antrona-Tals (1100m) beginnen wir mit dem Aufstieg nach Cingino, einer wegen seiner wirklich vollkommen schwindelfreien Steinböcke berühmt gewordenen Gegend.

Der Weg führt uns an zwei Stauseen vorbei, umgeben von schönem Lärchenwald und saftigen Weiden. Immer wieder treffen wir auf Almhütten, gebaut im hier typischen Steinhausstil.

Beim oberen See verengt sich das Tal, und der Pfad schlängelt sich immer entlang eines großen Wildbaches durch herrliche Wälder. Von beiden Seiten rauschen Wasserfälle herunter, die wir bei ausgiebigen Pausen auf sonnendurchfluteten Almwiesen genießen können.

Am Ende des Tages wird es dann etwas steiler, doch der Weg bleibt gut und bringt uns so ohne Probleme zur Unterkunft, einer kleinen Biwakhütte. Ein guter Schlafsack kann hier nicht schaden, denn mangels Brennholz wurde erst gar kein Ofen eingebaut. Dennoch ist das Häuschen recht gemütlich.

Und spannend: denn üblicherweise turnen in der Dämmerung zahlreiche Steinböcke in der irrsinnig steilen Staumauer umher. Sie lecken dort das mineralhaltige Gestein, das zum Bau verwendet wurde. Und trotzen dafür scheinbar den Gesetzen der Physik...

 

Am nächsten Tag wird es dann richtig abenteuerlich! Wir überqueren die Steinbock-Staumauer des Lago di Cingino und steigen hinab zum Eingag eines Stollens. Die Stirnlampen benötigen wir nicht unbedingt, er ist zum Glück beleuchtet. Und zum Glück weiß ich auch, wo sich der Lichtschalter befindet...

Über zwei Kilometer lang wandern wir nun auf einem schmalen Steg entlang der großen Druckwasserleitung. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art!

Auf der anderen Seite erwartet uns wieder ein künstlicher See, diesmal der Lago di Camposecco. Auch hier gibt es eine kleine Biwakhütte, in der wir jedoch nicht übernachten werden.

Statt dessen geht es weiter zur nahegelegenen Staumauer, auf der ebenfalls manchmal die Steinböcke turnen.

Es folgt der ziemlich steile Abstieg zurück zu den Seen um Antronalago und schließlich wieder zum Ausgangspunkt.

 

 

Konditionscracks schaffen die Tour auch an einem Tag. Es ist aber empfehlenswert, die eindrucksvolle Landschaft ausgiebig zu genießen, und dafür zwei Tage zu verwenden. Zudem trifft man die Steinböcke eher am Abend und am Morgen an - natürlich alles ohne Gewähr!

Ein tolles Video der Steinböcke gibt hier zu sehen.

 

Rückkehr am frühen Nachmittag.

 

 

Höhendifferenzen:

1. Tag: + 1155m

2. Tag: + 184m, - 1339m

 

 

Leistungen:

-Transfer innerhalb des oberen Val d'Ossola, ab/nach Domodossola und innerhalb des Valle Antrona; andere Orte auf Anfrage

-Führung wie beschrieben

-Verpflegung: Brotzeit, Müsli-/Schokoriegel, Abendessen (Suppe, Pasta/Risotto), Frühstück (Müsli, Kaffee, Tee)

-Übernachtung in der einfachen Unterkunft von Cingino

 

Tarife

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