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A16 - Bassa Val Grande
Gebiet:
Val Grande
Dauer:
3 Tage
Teilnehmer:
max. 4

Bilder von Führungen dieser Tour

 

Ausgangspunkt: Rovegro

 

Abwechslungsreiche Tour im unteren Teil des Nationalparks, die neben grandiosen Panoramen auch faszinierende Einblicke in das einstige Leben der Bergbewohner bietet.

 

Wir beginnen unsere Runde im Dörfchen Rovegro - und zwar gleich abseits der offiziellen Wanderwege. Auf einer alten, wenig bekannten "Mulattiera" (Maultierpfad) steigen wir hinauf in Richtung Alpe Ompio. Durch hohes Gras und Farn führt uns die Route bis zu einem herrlichen Aussichtspunkt hoch über Lago Maggiore, Lago di Mergozzo und Lago d'Orta. Kurz darauf passieren wir das Rifugio Fantoli, wo wir uns einen Kaffee genehmigen können.

Dann geht es hinein in den Nationalpark, und gleich öffnen sich großartige Panoramen auf die wilde Schlucht des Rio Val Grande. Auch unser Tagesziel, die Hütten von Velina, sehen wir bereits. Um dorthin zu gelangen, steigen wir zunächst über eine eindrucksvolle "Strà dìi Vacch" (Kuhstraße) ab - einst errichteten die Älpler faszinierende Kunstbauten, um ihr Vieh durch dieses schroffe Gelände zu bringen. Je tiefer wir kommen, desto steiler wird der Pfad, ehe wir schließlich die einzige Brücke weit und breit erreichen. Sie wurde im Krieg von Partisanen gesprengt und 1946 originalgetreu wieder aufgebaut.

Nachdem wir den Fluss überquert haben, steigen wir zu unserem ersten Quartier auf. Die Anlage von Velina-Baserga ist ganzjährig bewohnt, und in der kleinen Hütte, die vor einigen Jahren für Wanderer eröffnet wurde, wird es uns an nichts fehlen.

Am Abend können wir noch einen kleinen Ausflug zu den umliegenden, verfallenen Weilern unternehmen. Es gibt noch allerlei Alltagsgegenstände aus dem Leben der Bauern zu sehen. Auch steht hier der einzige Ziehbrunnen des Nationalparks.

 

Der zweite Tag bringt uns zunächst auf einem Höhenweg nach Cicogna, der inoffiziellen Hauptstadt des Parks. Dabei passieren wir zunächst ein etwas anspruchsvolleres Stück, das allerdings mit Ketten versichert ist. Später erleben wir dann den morbiden Charme der zahlreichen Geisterdörfer, die sich entlang des Weges befinden und längst vom Wald vereinnahmt sind, inklusive vieler hundert (!) Kilometer verfallener Terrassen und einer alten Weinpresse. Geschichte hautnah.

Von Cicogna steigen wir in das zweite Haupttal des Nationalparks ab, das Val Pogallo. Unten überqueren wir wiederum einen rauschenden Bach und steigen zwar steil, doch auf einem gut erhaltenen Weg zu einer der hübschesten Hütten der Gegend hinauf. Dort bleiben wir für die zweite Nacht.

Auf Wunsch und bei entsprechend gutem Wetter bietet sich von hier ein abendlicher Ausflug auf den nahen Pizzo Pernice an. Von dort lässt sich ein grandioses Nachtpanorama bewundern: die Lichter am Lago Maggiore und von Mailand beleuchten die Ebene unter uns.

 

Am letzten Tag können wir denselben Blick bei Tag bewundern, denn wir wandern über diesen Gipfel den Grat entlang, der uns schließlich über Cossogno und eine weitere schöne Bogenbrücke zurück nach Rovegro bringt.

 

Rückkehr am frühen Nachmittag.

Es besteht die Möglichkeit, die Runde auf vier Tage zu verlängern. Dann ändern wir die Route etwas und verbringen die erste Nacht in der Corte Buè, einer weiteren Ruinensiedlung mitten im Val Grande. Am zweiten Tag erklimmen wir den Monte Faiè und steigen auf anderen Pfaden nach Velina ab. Ab dem dritten Tag weiter wie oben beschrieben.

 

 

Höhendifferenzen:

1. Tag: + 990m, - 675m

2. Tag: + 1264m, - 569m

3. Tag: + 241m, - 1226m

 

 

Leistungen:

-Transfer ab Domodossola, Verbania und innerhalb des Val d'Ossola; andere Orte auf Anfrage

-Führung wie beschrieben

-Verpflegung: Brotzeit, Müsli-/Schokoriegel, zwei warme Mahlzeiten (Suppe, Pasta/Risotto, Nachtisch), Frühstück (Müsli, Kaffee, Tee)

-Übernachtungen in den einfachen Unterkünften Velina und Curgei

 

Tarife

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