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A14 - Marona: Schluchten und Grate
Gebiet:
Val Grande
Dauer:
2 Tage
Teilnehmer:
max. 4

Bilder von Führungen dieser Tour

 

Ausgangspunkt: Cicogna

 

Von der "kleinen Hauptstadt" des Parks, Cicogna, die eigentlich schon mitten in der Wildnis liegt, geht es gleich nach unserem Aufbruch noch tiefer hinein in die Natur und Einsamkeit... Auf einem inoffiziellen Pfad steigen wir zum rauschenden Rio Pogallo ab, überqueren die Schlucht auf einer alten Brücke und durchschreiten auf der anderen Seite zahlreiche Ruinendörfer. Stumme Zeugen einer vergangenen Kultur. Manche der Steinhütten haben sich in regelrechte Dornröschenschlösser verwandelt - allerdings nur mit Brombeeren, ohne Prinzessin...

Der Weg hinein ins Val Marona ist eigentlich offiziell markiert, doch insbesondere bei sprießender Vegetation im Sommer und Herbst ist es nicht leicht, ihn zu finden. Umso spannender! Immer wieder tauchen eindrucksvolle Bauwerke aus Stein und auch kleine Kapellen am Wegesrand auf. Manche davon ragen nur noch wenig aus dem Farndschungel heraus.

Dann sind wir schließlich in der tiefen Schlucht des Val Marona, der wir folgen. Dabei überqueren wir mehrmals den oft trockenen Bach und kraxeln über Felsblöcke und durch steilen Wald zur Anhöhe von Soliva hinauf. Hier öffnet sich erstmals ein großartiges Panorama auf weite Teile des Nationalparks - und tief unter uns erkennen wir die Häuser von Cicogna.

Es folgt eine teilweise etwas ausgesetzte Querung durch - je nach Jahreszeit - meterhohes Gras. Wildnis pur! In dieser Gegend verirren sich Wanderer regelmäßig, der Wirt von Cicogna (und auch die Bergwacht) kann ein Lied davon singen. Mit Führer kein Problem...

Schließlich kommen wir auf dem breiten Sattel von Pian Cavallone an und die Schwierigkeiten liegen hinter uns. Gemütlich und mit atemberaubenden Ausblicken auf den Lago Maggiore geht es zum Ziel des Tages, dem Bivacco Curgei.

Nach Sonnenuntergang lohnt sich ein kurzer Ausflug zum nahen Pizzo Pernice, um das Lichtermeer am Lago und in der Po-Ebene zu bewundern. Mit der Stirnlampe gut zu meistern!

 

Der nächste Tag bringt uns wieder zum Pizzo Pernice, doch nun folgen wir dem Grat weiter nach Süden. Ohne große Anstrengung wandern wir stets auf dem breiten Rücken, rechts von uns immer Cicogna im Blick. Dann führen zahlreiche Kehren hinab zu einem kleinen Sattel, bei dem wir den offiziellen Weg verlassen.

Durch teilweise steilen Buchen- und Kastanienwald geht es nun weglos hinab nach Miunchio. Überall stehen Ruinen herum, und nach wie vor lässt sich erkennen, dass hier einst Landwirtschaft betrieben wurde: die Terrassen, die mit Hilfe von Trockenmauern errichtet wurden, verfallen jedoch immer mehr.

Nachdem wir durch das hübsche Dörfchen Miunchio gewandert sind, erreichen wir die ehemalige Hauptstraße, die Cossogno mit Cicogna verband. Ein Maultierpfad, der sich kühn über der tiefen Schlucht des Val Grande entlang schlängelt. Auch er ist nicht mehr in allerbestem Zustand.

Nach einer Weile überquert er auf einer der schönsten Bogenbrücken der Gegend den Rio Pogallo und steigt nach Cicogna an - unser Ziel.

 

Schöner, anspruchsvoller Ausflug mit abwechslungsreichen Landschaften und Wegen - obwohl keine besonderen alpintechnischen Schwierigkeiten zu bewältigen sind (dennoch nichts für Anfänger!), kann man eine ordentliche Prise Wildnis schnuppern, sich von der naturbelassenen Schönheit des Nationalparks verzaubern lassen und dazu noch jede Menge Geschichte erleben!

 

 

Höhendifferenzen:

1. Tag + 1118m, - 505m

2. Tag + 624m, - 1237m

 

 

Leistungen:

-Transfer ab Domodossola, Verbania und innerhalb des Val d'Ossola; andere Orte auf Anfrage

-Führung wie beschrieben

-Verpflegung: Brotzeit, Müsli-/Schokoriegel, Abendessen (Suppe, Pasta/Risotto, Nachtisch), Frühstück (Müsli, Kaffee, Tee)

-Übernachtung im der einfachen Unterkunft Curgei

 

Tarife

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