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A03 - Via Alta dell'Ossola: Val Grande mit leichtem Gepäck
Gebiet:
Val Grande
Dauer:
4 Tage
Teilnehmer:
max. 8

Augangspunkt: Mergozzo

 

Ab 2019 neu im Programm: die Alternative für alle, die sich vor dem schweren Rucksack scheuen. Im südlichen Teil des Nationalparks besteht eine Infrastruktur an bewirtschafteten Berghütten und Herbergen, die ein Abtauchen in die Wildnis auch ohne Schlepperei und Übernachtung auf Holzboden möglich macht. Für diese Wanderung werden nur Wechselkleidung, ein Hüttenschlafsack und etwas Verpflegung für unterwegs benötigt.

Doch Vorsicht: das größte Wildnisgebiet der Alpen lässt sich dennoch nicht ohne eine gewisse Kondition und Trittsicherheit erkunden. Die Pfade sind mitunter steil und wild, und die Höhendifferenzen werden nicht weniger, nur weil man mit einem kleinem Rucksack unterwegs ist. Sie werden eben einfach etwas erträglicher...

 

Sondertarif für diese Tour siehe unten!

 

Wir starten im pittoresken Örtchen Mergozzo am gleichnamigen See und machen uns sogleich an den Aufstieg in Richtung Nationalpark. Durch den Weiler Bracchio und über eine herrlich angelegte Mulattiera erreichen wir die Einsiedelei von Vercio, von wo aus wir bereits erste spektakuläre Blicke auf den Lago Maggiore genießen können.

Doch der Aufstieg ist noch nicht zu Ende, weiter geht es auf einem nun schmaler werdenden Pfad hinauf zum fantastischen Panoramagipfel Monte Faiè. Hier haben wir nicht nur eine tolle Aussicht auf fünf Seen und das große Ossolatal, sondern können auch schon erste Blicke in die Abgeschiedenheit des Val Grande erheischen.

Am Fuße des Gipfels, 400 Höhenmeter unterhalb, befindet sich dann unser Ziel des Tages, das Rifugio Fantoli auf der Alpe Ompio. Im gut geführten Haus quartieren wir uns ein und lassen uns am Abend vom Koch verwöhnen. Empfehlung: Polenta!

 

Der zweite Tag bringt uns hinein in die Wildnis und Einsamkeit des Nationalparks. Über einen historischen Kuhweg wandern wir zur großen Ruinensiedlung von Corte Buè, hoch über der unzugänglichen Schlucht und gegenüber der Riserva Integrale, einem Vollschutzgebiet, das nicht betreten werden darf. Dabei passieren wir zahlreiche stumme Zeugen der wechselhaften Geschichte des Gebiets: Holzfällerei, Alpwirtschaft, Partisanenkampf...

Nun steht ein Abstieg bis hinunter zum Rio Val Grande an, den wir über die einzige Brücke weit und breit überqueren. Auf der anderen Talseite geht es wieder hinauf zum schönen Weiler von Velina. Ein kleiner Abstecher bringt uns zu unter anderem dem einzigen Ziehbrunnen des Parks und zu einer schönen Wiese mitten im Nirgendwo. Hier spürt man die Abgeschiedenheit hautnah.

Es folgt eine lange Querung durch längst aufgegebene Weinhänge und weitere Geistersiedlungen, ehe wir die "kleine Hauptstadt" des Parks, Cicogna, erreichen. Dort bietet das Ostello del Parco ein Bett für die Nacht, die entsprechende Verpflegung am Abend und Morgen gibt es nebenan in der kleinen Bar. Klein aber fein: die Wirte kochen ausgezeichnet!

 

Der dritte Tag spart ebenfalls nicht mit Wildnis, ganz im Gegenteil! Wir lernen eines der abgeschiedensten Täler des Parks kennen, das Val Marona. Um dorthin zu gelangen, müssen wir wiederum einen tief eingeschnittenen Bach queren und durch weitere längst aufgegebene Alpsiedlungen wandern. Hier steht in manchen Jahren der Farn mehrere Meter hoch!

Durch eine wilde Schlucht geht es weiter bergauf, eher wir schließlich nach einer aussichtsreichen Wiesenquerung unser nächstes Ziel erreichen, das Rifugio Pian Cavallone. Selbstverständlich steht auch hier die Küche den beiden letzten Herbergen in nichts nach.

 

Tag Nummer vier wird deutlich einfacher als die letzten beiden Etappen, allerdings ist die Strecke zurück nach Mergozzo auch nicht zu unterschätzen.

Sie ist jedoch wieder sehr abwechslungsreich und wartet gleich zu Beginn mit einem sensationellen Aussichtsgipfel, dem Pizzo Pernice, auf. Hier liegt uns der Lago Maggiore buchstäblich zu Füßen.

Von dort bringen uns gut angelegte Wege über einen langen Abstieg ins noch recht lebendige Dorf Cossogno. Wir durchqueren es und kommen zum nächsten Highlight, einer Bogenbrücke über vielen rauschenden Wasserfällen.

Auf der anderen Talseite steigen wir nach Rovegro auf und gelangen über einen kleinen Pass wieder zurück nach Mergozzo.

 

 

Ankunft am Nachmittag.

 

 

Höhendifferenzen:

1. Tag: + 1200m, - 400m

2. Tag: + 830m, - 1100m

3. Tag: + 1090m, - 270m

4. Tag: + 530m, - 1880m

 

 

Leistungen:

-Transfer ab Domodossola - andere Orte auf Anfrage

-Führung wie beschrieben

-Verpflegung für tagsüber: Brotzeit, Müsli-/Schokoriegel

-Organisation der Übernachtungen mit Halbpension in Ompio, Cicogna und Pian Cavallone

 

Sondertarif für diese Tour:

pro Tag 150 Euro unabhängig der Teilnehmerzahl (keine Mindestteilnehmerzahl), inkludierte Leistungen siehe oben

die Kosten für Übernachtung und Verpflegung in den Hütten werden von den Teilnehmern direkt vor Ort bezahlt, jene für den Guide entsprechend unter den Teilnehmern aufgeteilt (pro Person circa 40 Euro pro Hütte/Halbpension (zzgl. Kosten für den Guide (nur Verpflegung, Übernachtung gratis)), abhängig von u.a. Alpenvereinsmitgliedschaft und Getränkekonsum)

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