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V01 - Valle dei Bagni
Gebiet:
Dauer:
2 Tage
Teilnehmer:
max. 4

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Ausgangspunkt: Arvogno

 

Kaum jemand kennt ihn, den italienischen Teil des Valle Onsernone. Dabei spielte er einst eine wichtige Rolle in der Almwirtschaft des Valle Vigezzo. Denn nicht von der Schweiz aus, was geografisch naheliegend wäre, wurde dieses Tal einst bestellt. Die italienischen Bauern aus Santa Maria, Craveggia und Toceno trieben (und treiben teilweise noch heute) ihre Kühe über die Pässe, um die saftigen Weiden in diesem abgeschiedenen Winkel zu erreichen.

  

Wie früher überwinden auch wir einen dieser Übergänge, um ins heute fast in Vergessenheit geratene Valle dei Bagni zu gelangen.

Dazu starten wir im kleinen Bergweiler Arvogno, wo die historische breite Mulattiera ansetzt. Ein Meisterwerk des Wegebaus! Dieser "Kuhstraße" (in der Tat wurde sie nicht für Maultiere, sondern fürs Milchvieh angelegt), der längsten komplett erhaltenen der Region, folgen wir bergauf. Über viele Serpentinen zieht sie sich am Hang entlang, passiert dabei zahlreiche Bäche und auch kleine Höfe, ehe sie kurz unterhalb des Passes den Wald verlässt. Riesige Steinhäuser, einst wie heute als Stallungen genutzt, stehen auf den weitläufigen Almwiesen. Überall mäandern Bäche und rauschen Wasserfälle. Eine einmalige Szenerie!

Oben angekommen erwartet uns ein kurzer Abstecher zu zwei hübschen Bergseen. Von diesen steigen wir auf der anderen Seite des Kammes ab ins einsame Valle dei Bagni. Hier hat längst der Wald die Weideflächen zurück erobert und die Wildtiere haben wieder das Regiment übernommen. Steil führt unser guter Pfad hinab bis zu einem kleinen, verwunschenen Häuschen: unser Nachtquartier. Es handelt sich um eine unlängst renovierte Unterkunft, die früher ebenfalls von den Bauern genutzt wurde. Das Hüttchen wurde schon damals an einen großen Felsen gebaut, der eine der vier Wände darstellt.

 

Am nächsten Tag folgen wir zunächst dem rauschenden Rio Onsernone, bis sich das Tal öffnet. Hier sind wir im Zentrum des Valle dei Bagni, mitten im Nirgendwo. Um es wieder zu verlassen, bedarf es eines neuerlichen Aufstiegs zu einem der zahlreichen Pässe hinüber ins Val Vigezzo. Wir wählen einen der am besten ausgebauten Steige und wandern durch ein Seitental hinauf, bis wir wieder die saftigen Wiesen über der Baumgrenze erreichen. Kurz darauf sind wir auch schon am Sattel und können bereits wieder unseren Ausgangspunkt Arvogno erblicken. Und nicht nur das: in der Ferne thront das riesige Massiv des Monte Rosa, im Süden sehen wir die schroffen Grate des Val Grande und im Osten die Tessiner Alpen

Es folgt ein langer und teilweise auch recht steiler Abstieg. Kurz vor dem Ziel passieren wir einen eindrucksvollen Wasserfall, der sich in einen - leider unerreichbaren - azurblauen Felstopf ergießt. Zurück in Arvogno haben wir während der Hochsaison noch die Gelegenheit, uns in der Bar einen Kaffee zu genehmigen.

 

 

Rückkehr am Nachmittag.

 

 

Höhendifferenzen:

1. Tag + 870m, - 860m

2. Tag + 1030m, - 1040m

 

 

Leistungen:

-Transfer ab Domodossola und innerhalb des Valle Vigezzo - andere Orte auf Anfrage

-Führung wie beschrieben

-Verpflegung ausreichend für zwei Tage: Brotzeit, Müsli-/Schokoriegel, Abendessen (Suppe, Pasta/Risotto, Nachtisch), Frühstück (Müsli, Kaffee, Tee)

-Übernachtung in einer sehr einfachen Unterkunft

 

Tarife

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