meine Arbeit und mein Leben im Val Grande Nationalpark

 

Wenn ich nicht gerade Bergfreunde durch die Wildnis führe - damit verdiene ich meinen Lebensunterhalt - bin ich praktisch immer im Val Grande und Umgebung unterwegs. Ein ganzes Leben reicht vermutlich nicht, um wirklich jeden Pfad zu kennen, doch ich gebe mir die größte Mühe...

 

Meine Touren stelle ich normalerweise so zusammen, dass ich sowohl ein paar Schritte in unbekanntem Land verbringe, bekannte Wege weiter studiere und pflege und mich um die Hütten der Gegend kümmere.

Hüttenkaffee - buon divertimento!

 

Letztlich ist es so, dass die Park- und Forstverwaltung und die Gemeinden fürs Grobe zuständig sind (Holzlieferung per Helikopter, Bauarbeiten an Hütten und Brücken, Weginstandhaltung mit Motorsäge etc.) und ich mich im Rahmen der Freiwilligenarbeit nach Kräften um die Feinheiten kümmere (Wegpflege mit Machete und Handsäge, Versorgung der Hütten mit Kaffee, Sägen, Geschirr und sonstigen Utensilien, Einlagerung von Brennholz, Abtransport der (leider immer wieder) zurückgelassenen Abfälle).

 

Das Bivacco Mottac habe ich offiziell adoptiert und bin im Rahmen der "Carta Europea del Turismo Sostenibile" (Europäische Charta für nachhaltigen Tourismus) für dessen Unterhalt verantwortlich. 

 

 

Was ich während meiner Aufenthalte im und um den Park so alles erlebe, kann man im aktuellen

VAL GRANDE BLOG

nachlesen. VIEL SPASS!

 

Ohne weitere Umwege kann man sich hier die aktuellsten Bilder meiner Führungen ansehen! Wer sich für meine Wildnis-Touren auf eigene Faust interessiert, wird hier fündig.

Und das war meine Überwinterung 2010/11 auf der Alpe Mottac.

 

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