Jeder Teilnehmer ist für seine Ausrüstung selbst verantwortlich. Bei Buchung erhalten Sie ein ausführliches Infoblatt zu allen Anforderungen der Tour einschließlich Gepäck. Hier schon ein paar Hinweise vorweg - ein absolutes Muss sind:

 

für Tagestouren in einem kleinen Rucksack

-Bergschuhe knöchelhoch mit Profilsohle (bzw. für Touren der Kategorie Trekkingschuhe oder gute Turnschuhe mit Profilsohle) - ich empfehle stets Meindl!

-funktionelle Kleidung

-Wind- und RegenschutzAlpe Laugera

-Trinkflasche (empfohlen min. 1 Liter)

-Sonnenschutz (Creme, Kopfbedeckung)

 

für Mehrtagestouren (zusätzlich zum oben genannten) in einem Trekkingrucksack

-Schlafsack mit guter Isolationswirkung (kein Hüttenschlafsack!), verpackt in einer Plastiktüte (darf bei Regen auf keinen Fall nass werden)

-Isomatte

-wärmende Kleidung, z.B. Fleecepulli, Mütze, Handschuhe

-Kleidung zum Wechseln

-Stirn- oder Taschenlampe

-Essgeschirr (Suppenteller, Becher, Gabel, Löffel, Messer)

-Hygieneartikel wie z.B. Zahnbürste, Taschentücher etc.

 

Sämtliche Informationen zu einer Mehrtagestour gibt es HIER als pdf. 

 

Und ganz wichtig: Gesundheit sowie die erforderliche Kondition und Trittsicherheit muss jeder immer im Gepäck haben!

 

Proviant wird stets von mir gestellt. Denken Sie jedoch daran, noch ausreichend Stauraum dafür übrig zu haben. Die Verpflegung wird von mir vor Beginn der Tour auf die Teilnehmer verteilt.

 

Kleiner Tipp: ein Fläschchen Wein findet in jedem noch so voll gepackten Rucksack Platz und ist stets eine ganz besonders willkommene Belohnung nach einem anstrengenden Tag!

Abendessen im Bivacco Mottac - im kümmere mich um die Verpflegung und koche uns immer ein leckeres Mahl!

Darüber hinaus kann natürlich jeder nach seinen eigenen Vorstellungen seinen Rucksack bepacken. Denken Sie immer daran: weniger ist oft mehr! Bei einem langen Marsch durch die Wildnis spürt man jedes Gramm auf dem Rücken...

 

 

Und hier noch ein kleiner Überblick über die Ausrüstung, der ich nach über 25 Jahren Südalpenerfahrung vertraue.

 

Dies soll nur ein gewisser Anhaltspunkt sein, auf keinen Fall eine Vorgabe für die eigene Ausrüstung! Jeder hat seine eigene Vorstellung davon, was unbedingt „mitgeschleppt“ werden muss und was lieber zuhause bleibt. Da möchte ich niemandem reinreden - solange die individuelle Ausrüstung ein sicheres und unbeschwertes Bergerlebnis ermöglicht, ist sie die richtige!

 

Etliches davon müssen Sie sowieso nicht dabei haben (z.B. Kochutensilien) – wie gesagt, alles nur ein allgemeiner Anhaltspunkt, aber vielleicht ganz hilfreich für die eigene Planung.

 

Kleidung

-Unterwäsche: Baumwolle

-T-Shirt: normales Baumwollprodukt (ich bin einfach kein Freund der Funktionswäsche...), im Winter ein Merino-Unterhemd. Von beidem trage ich jeweils ein Teil am Körper und eines im Rucksack, das genügt vollauf.

-Hose: Fjällräven G1000, unkaputtbar, moskito-, dornen- und brennesseldicht; im Winter dazu eine dicke Skiunterhose; für den Regenfall eine Überhose von Berghaus.

-Pullover: Merino von H&M oder Aldi – dasselbe gibt’s auch in teuer...; im Winter dazu ein Fleecezipper von The North Face und eine Daunenjacke von Uniclo.

-Regenjacke: Arc'teryx Beta LT, unglaublich teuer, unglaublich gut! High-End-Ausrüstung, auf die Bergführer schwören. Extrem leicht, atmungsaktiv, wasser- und winddicht. Aber wegen des Preises sicher nur für diejenigen zu empfehlen, die wirklich sehr oft draußen sind.

im Tunnel von Cingino können Jacke und Stirnlampe nicht schaden


-Mütze: winddicht und warm (Mammut)

-Piratentuch oder Baseballcap als kopfbedeckenden Sonnenschutz

-Handschuhe: leichte, dünne Fleecehandschuhe von Quechua, bei kälteren Temperaturen und Schnee die dicken Dinger derselben Marke

-Skibrille, Sonnenbrille bei entsprechender Schneelage

-Schuhe: Meindl Perfekt – Vollleder, zwiegenäht und mit über 1,2kg pro Schuh wohl auch ultimativ schwer – manch einer mag mich für verrückt halten, mit diesen Klötzen an den Füßen selbst im Hochsommer unterwegs zu sein, doch für mich sind sie zu einer zweiten Haut geworden – bequem, wasserfest, atmungsaktiv, unzerstörbar und der Garant für eine blasenfreie Tour.

Für Touren auf nicht ganz so anspruchsvollen Wege und mit etwas leichterem Gepäck gönne ich mir auch "leichtere" Schuhe, nämlich die Meindl Ortler. Sie sind eigentlich gleich gebaut wie die Perfekt (Vollleder, zwiegenäht), aber man ist mit "nur" 750g pro Schuh dann doch etwas wendiger.

Und für die ganz bequemen Wanderungen habe ich mir noch ein Paar von Quechua zugelegt, günstig und recht bequem, aber natürlich nicht für Offroad-Touren geeignet.

-Socken: ich vertraue auf Mamas Stricksocken, in Wolle schwitzt man nicht und sie tragen sich einfach angenehm; teure Markenprodukte laufen sich genauso schnell durch  

-Gamaschen (Vaude - mit Belüftungsschlitzen) bei Schnee, Regen und/oder nassem Gras 

-Schneeschuhe: Salomon X-Adventure, optimales Preis-Leistungs-Verhältnis - leider nicht mehr erhältlich, zum Glück habe ich mir noch vier Paar gesichert...

-ein Paar leichte Gummilatschen (vergleichbar mit Crocs) von IKEA (für die Abende auf den Hütten)

 

Rucksack

-für (wirklich sehr lange) Mehrtagestouren (mit Zelt): Tatonka Bison 90 Liter, der steckt auch Gewichte bis über 25kg gut weg; dazu die passende Regenhülle

-für (fast alle) Mehrtagestouren: Tatonka Yukon 60 Liter, sitzt perfekt - ich bin ein bekennender Tatonka-Fan! 

-die kleine Tour bestreite ich mit einem Quechua 40 Liter Rucksack mit integrierter Regenhülle

 

Schlafsack

-Cumulus Daunenschlafsack, Komfort bis minus 7, und wiegt nicht mehr als ein Kilo - perfekt

-wenn es nachts nicht mehr unter 10 Grad geht: ebenfalls ein Cumulus Daunenschlafsack, nur eben die leichtere Ausführung - ich schwöre auf Daune...

-Isomatte: Thermarest Pro Lite, bequem und für eine aufblasbare Matte schön leicht; Gewichtsfetischisten kann ich auch die Z-Rest-Schaummatte ("Eierkarton"), ebenfalls von Thermarest, empfehlen

 

Utensilien

-Quechua Trekkingstöcke (ungefedert, um stets ein sicheres Gefühl für den Untergrund zu haben)

im Föhnsturm kann man nur IM Zelt kochen

-sehr einfacher Gaskocher mit Camping-Gaz-Kartusche C204

-1,2-Liter-Kochtopf, Besteck, Aluteller, Kunststoffbecher

-Anzündwürfel (Holz-Wachs-Gemisch)

-Gasfeuerzeug

 

-1,5-Liter-Trinkflasche (Sigg) oder im Winter 1-Liter-Thermoskanne

-Micropur Wasserdesinfektionstabletten mit Chlor (müssen praktisch nie verwendet werden)

-faltbarer 10-Liter-Wasserkanister für die abendliche Bevorratung (Promens)

 

-Schweizer Taschenmesser (Mini-Ausführung mit Messer, Schere, Nagelfeile, Pinzette)

 

-LED-Stirnlampe (Petzl Tikka)

-einige Kerzen (Stabkerzen, keine Teelichte, die geben nur wenig Licht)

 

-Kartenmaterial

-Höhenmesser (zur Orientierung unersetzbar, im Gegensatz zu Kompass und GPS, die man in den Alpen definitiv nicht braucht - übrigens ein Gerät von Aldi für 30 Euro, das beste, das ich bis jetzt hatte, schlägt jedes 200-Euro-Produkt - und war leider nur einmal im Sortiment)

 

-einige Plastiktüten (für Abfall, Schmutzwäsche etc.)

 

-Fotoapparat (Kompaktkamera für die Hosentasche, Panasonic Lumix)

-Mobiltelefon - aber Achtung, man hat nur sehr selten Empfang!

 

-Kugelschreiber und etwas Papier

-etwas Schnur (verwendbar z.B. als Wäscheleine oder Schnürsenkelersatz)

 

-etwas Bargeld und die wichtigsten persönlichen Dokumente

 

Erste Hilfe

-Rettungsdecke

-Pflaster

-Mullbinden

-Verbandsmaterial

-Leukoplast (auch für den täglichen Bedarf anstelle eines Klebebandes)

-Kohletabletten

-leichtes Schmerzmittel

-Wundsalbe, Desinfektionsspray

-einen Wiesel, um sich gegen Basilisken zu verteidigen :-)

 

Biwak über Macugnaga

Hygiene

-seifenfreie Seife, um die klaren Bergbäche nicht unnötig zu belasten - gibt es teuer als Outdoor-Seife oder sehr günstig bei allen größeren Drogerien wie DM, Müller, Rossmann etc.

-Zahnpasta und Zahnbürste, beides in der kleinen Reiseausführung

-Microfaser-Handtuch (30 Euro für einen Fetzen Stoff, aber das Trocknungs- und Gewichtsproblem ist damit gelöst...)

-eine (halbe) Rolle Toilettenpapier

 

Sonstiges (je nach Art der Tour)

-mein Ein-Personen-Tunnelzelt ist von Jack Wolfskin (Last Resort I) und mit 1,6kg Bruttogewicht ein absolut tragbarer Komfort im Vergleich zum Biwaksack; ab und zu setze ich auch noch ein Vaude Bivi I ein, 600g, das ist dann fast schon ein Biwaksack... 

[auf Biwaktouren (nicht pauschal buchbar, sprechen Sie mich an!) verleihe ich gerne noch ein 3-Personen-Vaude-Kuppelzelt]

-Condor Combat Machete bzw. Fiskars Klappsäge (eher letzteres)

-Alpina Leicht-Steigeisen („Vierzacker“) für steile Grashänge und kurze Eispassagen

Kein Flash
Sommerimpressionen